Zur Gründung

Die BlechkatzRocker

Aus den Tiefen Niedernbergs, auf der anderen Seite der Mauer erklang 2014 zum ersten Mal ein ganz bestimmter Sound, der diesen Ort noch mehrere Jahre heimsuchen sollte. Es war der Sound einer Band, deren Name in jenen Tagen noch nicht zu existieren wagte, und deren kindliche Euphorie, anstelle des Schlagzeugs, den Takt vorgab. Sie waren nicht laut und doch verkörperten sie den Lärm selbst. Die Jungs hatten den long way to the Top über den Highway to Hell eingeschlagen, anstatt das Money for Nothin auf dem Stairway to Heaven einzusammeln. Doch durch harte Arbeit verfeinerten sie ihren Sound, bis er noch besser, noch geiler und um vieles lauter war. Es war die Geburtsstunde der urbanen Legende der BlechkatzeRocker und bei ihrem ersten Gig in der Hofeinfahrt des Hurricane PA-Verleihs präsentierten sie in epischer Breite ihre zwei Lieder umfassende Setlist – “and the crowd goes wild”. Das “Muttis-Liebling”-Image haben sie zwar bis heute noch nicht abgelegt, aber dafür haben sie den schiefen Sound und frühere Dimensionen von Lautstärke hinter sich gelassen. Frei nach dem Motto “Rock’n’Roll ain’t noise Pollution” stehen alle Regler auf “voll”, wenn die Rockmaschine rollt. Und aus der Paradise City Niedernberg rocken die Beastie Boys der BlechkatzeRocker, die Sharp dressed Men auf dem Higher Ground mit Guns & Roses, dem Master Blaster und den Dirty Deeds jede Bühne. Wenn sie im Purple rain Cold as Ice und Louder than the DJ die Hells Bells läuten und mit Vollgas und Blaulicht jede White Wedding in ein Rockfestival verwandeln, bricht sogar der Master of Puppets aus der Hölle aus.

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